Serverräume, Rechenzentren usw. werden in der Regel präsentabel (und damit meist auch technisch korrekt) aufgebaut. Das ist bei der Netzwerk-Infrastruktur leider häufig nicht der Fall, da sie nicht so wichtig zu sein scheint (und aus den Augen – aus dem Sinn). Das ist aber ein großer und weit verbreiteter Irrtum (und betrifft hauptsächlich Gebäude- und Etagenverteiler, sowie deren Verkabelung).

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In erster Linie soll diese Site den Bauherren von Netzwerk-Infrastruktur (IT-Verkabelung) helfen, Entscheidungen zu treffen:

  • was wird jetzt wirklich gebraucht und wo können Investmittel gespart werden
  • sind Nachinstallationen und Änderungen preiswert möglich
  • ist die Verkabelung noch in mehreren Jahren aktuell
  • wie ist das mit Wartbarkeit, Fehlersuche und den dazu gehörenden Kosten
  • kollidieren vorstehende Punkte und wo liegt der passende Kompromiss
  • was gehört noch alles dazu

Auf dieser Website geht es um die Netzwerk-Infrastruktur , wie sie zweckmäßig geplant und möglichst Zukunft weisend errichtet werden kann. Die Netzwerk-Infrastruktur ist eines der wichtigsten, in der Anschaffung kostspieligsten und langlebigsten Bestandteile eines IT-Netzwerks. In Ihrer Komplexität benötigt sie deshalb genaueste Planung und Ausführung. Speziell werden hier große Bürokomplexe betrachtet. Dazu soll diese Website Anregungen geben.

Es sollte klar sein, dass es sich hierbei nicht um ein "fertiges Kochrezept" handeln kann. Die Bedingungen stellen sich in jedem Gebäude - teilweise sogar in jedem Netzwerkknoten anders dar. Die verwendete Technik ist auch im ständigen Fluss. Deshalb wird auch diese Website "niemals fertig". Ich werde also ständig Änderungen und Fortsetzungen daran vornehmen (müssen).

Viele der hier dargestellten Sachverhalte sind Selbstverständlichkeiten und bedürfen eigentlich keiner besonderen Erwähnung. Die von mir täglich erlebte Praxis lehrt mich allerdings etwas Anderes. Z.B. werden Generalauftragnehmer mit einem Pauschalpreis nur das Nötigste machen und alles Andere weglassen, egal ob das später dem Auftragnehmer weh tut. Formal ist der Auftrag ja erfüllt.

Die Geldpolitik in fast allen Unternehmen ist leider nicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Der (kleine) kurzfristige Gewinn erscheint wichtiger - wer weiß denn, was morgen ist ...

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