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Die Gesundheitsindustrie leidet an einem Systemfehler. Im alten China wurde der Arzt des Kaisers nur dann bezahlt, wenn der Kaiser gesund war. Der Arzt hatte also an der Gesundheit des Kaisers ein vitales Interesse. Das ist bei unserem Gesundheitssystem nicht so. es dient dem Abgreifen von Geld aus der Bevölkerung, hat also in Wahrheit das Ziel, den Gesundheitszustand der Menschen so zu halten, daß sie ständig Medikamente benötigen - also in Wahrheit gar nicht richtig gesund werden.

Und solange die Pharmabranche legal Profite generiert (erwirtschaften ist hier der falsche Ausdruck), die über dem des Drogenhandels liegen, wird sich da auch nichts ändern. Mein Vorschlag wäre, alle Menschen zahlen in das Gesundheitssystem prozentual ihrem Einkommen (und Vermögen und ohne Deckelung!) solange ein, wie sie gesund sind, erhalten Medikamente zu einem angemessenen Festpreis - und eben nichts, wenn sie krank sind. Dann sind wenigstens die Krankenkassen daran interessiert, Geld zu bekommen und nicht daran, durch Umverteilung die Risiken zu sozialiseren. Die Pharmaindustrie erhält Medikamente nicht bezahlt, sondern einen Anteil von dem Geld der Krankenkassen - und sind dann auch nicht mehr daran interessiert, die Menschen krank zu halten oder gar erst krank zu machen.

Naja, lasst mich doch mal träumen. Erstens ist das nur ein Wunschdenken, zweitens finden sich in meinem System sicherlich auch Lücken, die von der Pharmamafia ausgenutzt werden können.